Über den SKM
Unsere Geschichte – Die Entstehung des SKM
Der SKM – Sozialdienst katholischer Männer hat eine lange und bewegte Geschichte, die tief in den sozialen Herausforderungen des 19. Jahrhunderts verwurzelt ist. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts setzten sich engagierte katholische Männer in Deutschland für Menschen in Not ein – insbesondere für straffällig gewordene Männer, arme und ausgegrenzte Menschen, die am Rande der Gesellschaft lebten. Damals wie heute war der Leitgedanke: Hilfe zur Selbsthilfe. Mit einem festen christlichen Fundament, das die Würde jedes einzelnen Menschen in den Mittelpunkt stellt, wurde der SKM zu einer tragenden Säule kirchlich-sozialer Arbeit. In einer Zeit, in der es kaum staatliche Hilfsangebote gab, leistete der SKM Pionierarbeit: ehrenamtlich, solidarisch und nah an den Menschen.
Gründung und Entwicklung
Im Jahr 1912 wurde der SKM-Bundesverband als Katholischer Männer-Fürsorge-Verein gegründet. 1962 änderte der Verband aufgrund der inzwischen eingetretenen Änderungen im sozialen Bereich seinen Namen in „Sozialdienst Katholischer Männer“ (SKM).
1980 öffnete sich der Verband für Frauen als Mitglieder. Damit stand die Frage des Verbandsnamens zur Diskussion. Im Oktober 1991 beschloss die Vertreterversammlung den Verbandsnamen „SKM – Katholischer Verband für soziale Dienste in Deutschland – Bundesverband e. V.“ und im Juni 2017 den Verbandsnamen SKM Bundesverband e.V.
Über 6500 ehrenamtlich/freiwillig tätige Frauen und Männer und rund 1700 berufliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in 120 Ortsvereinen sind heute das Fundament des Verbandes. Sie wenden sich denen zu, die aus unterschiedlichen Gründen an den Rand dieser Gesellschaft geraten sind. Heute ist der Bundesverband ein anerkannter Fachverband im Deutschen Caritasverband und vertritt die Interessen der örtlichen SKM-Vereine und Fachstellen in ganz Deutschland. Seine Aufgaben sind die fachliche Beratung, politische Interessenvertretung, Vernetzung sowie die Förderung des ehrenamtlichen Engagements.
Ein wichtiger Teil dieses Netzwerkes ist der 1986 gegründete SKM Diözesanverein Freiburg, der im Gebiet der Erzdiözese Freiburg fungiert. Er unterstützt, berät und vernetzt die Arbeit der 12 örtlichen Vereine, die in den Bereichen rechtliche Betreuung, Straffälligenhilfe, Wohnungslosenhilfe, Männerarbeit und Hospizarbeit aktiv sind mit verschiedenen Tagungen und Fortbildungen und stärkt somit die Qualität der sozialen Arbeit in der Region.
Der SKM Konstanz – Hilfe vor Ort
Als Teil dieser gewachsenen Struktur engagiert sich der SKM Konstanz seit vielen Jahren für Menschen in schwierigen Lebenslagen direkt vor Ort. Mit vielfältigen Angeboten aus dem Bereichen der rechtliche Betreuung ist der SKM Konstanz eine feste Anlaufstelle für Ratsuchende im Landkreis Konstanz. Die Arbeit ist geprägt von Nähe, Verlässlichkeit und dem Ziel, Menschen zu befähigen, ihr Leben selbstbestimmt zu gestalten.
Die Geschichte des SKM ist eine Geschichte gelebter Solidarität. Was einst aus christlicher Nächstenliebe begann, ist heute ein starkes Netzwerk aus Haupt- und Ehrenamtlichen – mit dem festen Willen, auch in Zukunft für die Menschen da zu sein, die Unterstützung brauchen.